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hör in die neue Single
"Meer aus Glas"

© Christian Schneider/Halt die Klappe
"Die Mischung aus Chanson und einer originären deutschen Pop-Sprache erinnert ein wenig an Anna Depenbusch. Doch Anika Auweiler hat noch viel mehr zu bieten, wie ihr wundervolles, von Erdmöbels Ekki Maas produziertes Album beweist."

- 10/2020, Rolling Stone

"Anika Auweiler kann man eigentich immer zuhören, egal was sie macht."
 
- Thomas Kölsch, Generalanzeiger Bonn

 

Ich will euch mit meinen Songs und meiner Performance bezirzen, euch neue Bilder für alte Emotionen liefern, mit euch lachen und in Melancholie schwelgen.

Musik und Singen war immer wesentlich für mich. Sprechen habe ich mit Kinderliedern gelernt. Früh folgte eine klassische Ausbildung mit Geigen- und Klavierunterricht, sowie Balletstunden. Mit 14 bekam ich dann die erste eigene Gitarre, bald darauf ein Casio-Keyboard. Nachdem ich mir mit einem Songbook meine Lieblingssongs und damit alle wesentlichen Akkorde beigebracht hatte und das Improvisieren unbekannter Hits zu langweilig geworden war, schrieb ich einen Sommer später meinen ersten Song. Mittlerweile habe ich an die 1000 Songs geschrieben.

Auf der Bühne stand ich immer wieder, seit ich drei Jahre alt war. Doch wirklich ernst nahm ich das Songwriting und Konzerte erst mit Anfang 20.

In den folgenden Jahren probierte ich viel aus. Ich spielte E-Gitarre und sang in einer Grungeband, beschäftigte mich mit Aufnahmetechniken und tüftelte mit Elektromusikern an Sounds, kollaborierte mit Videokünstlerinnen und trat mit Akustikgitarre solo oder als Support von etablierten Musikerinnen und Musikern wie Anne Haigis, David Knopfler, Enno Bunger und Alin Coen deutschlandweit auf. Ich war auch als Special Gast bei Slam Poetrys unterwegs, was mich zu eigenen deutschen Texten motivierte. Schon damals gefiel mit dir Kombination von Sound, Song und Humor. Ich schlüpfte in verschiedene Rollen, probierte aus.

 

Ein erstes richtiges musikalisches Zuhause fand ich 2007, als ich zusammen mit drei Freundinnen die Band "miaomio" gründete. Gemeinsam tourten wir ein Jahrzehnt durch Deutschland, gastierten aber auch in den Niederlanden, Norwegen oder Frankreich. Wieder durften wir etablierte Acts wir Katzenjammer supporten und gewannen einige Preise, die uns unserem Traum uns in der Musikbranche zu etablieren immer näher brachten. Doch irgendwann stagnierte es plötzlich und nach drei Alben, vielen wunderbaren Begegnungen und einer Runderneuerung der Band 2015 wurde dennoch deutlich, dass wir nicht mehr dieselben Ziele verfolgten. Das war die bisher schwerste Trennung meines Lebens. Lass uns Freunde bleiben ist zum Glück keine leere Floskel geblieben und ab und an kommen Sarah, Sarah, Eva, Jan, Steph und ich wieder für ein Konzert zusammen.

 

Nach diesem Cut und einem Umzug von Bonn nach Berlin brauchte ich eine Weile um mich neu zu orientieren. Kurz dachte ich sogar daran ganz aufzuhören. Doch recht schnell kamen neue Songideen und die Lust mit einer Loopstation auch den alten Songs neue Soundgewänder zu verpasen. Mit Ekki Maas fand ich einen wunderbaren Produzenten und Musiker, mit dem ich mein aktuelles Album "Vodka und Lachs" aufgenommen habe, das u.a. den Deutschen Rock und Pop Preis 2019 in den Kategorien "bestes Popalbum" und "bestes Deutschsprachiges Album" gewonnen hat und ich auch in den Rolling Stone gebracht hat.

Nun bin ich seit vier Jahren wieder haupsächlich solo unterwegs. In meinem Liveset verknüpfe ich meine Leidenschaft für Melodien, Gesang und der Lust Neues auszuprobieren.

Gar nicht so selten mache ich das zusammen mit der Autorin Anne Bax, deren unglaublich komische Geschichten und meine Lieder wunderbar harmonieren. Und im Dezember mache ich in diesem Jahr nun zum sechsten Mal gemeinsam mit der Kabarettistin Dagmar Schönleber "den Sack zu". Das ist eine Weihnachtsendzeitrevue, die wieder alles verbindet, was mich ausmacht: Musik, Geschichten, etwas Gaga-Irrsinn, viel lachen, Melancholie und Emotion.